Fremde Heimat – gestern und heute

gabihelmchen_#FremdeHeimat     Veröffentlicht am 26.11.2015

In Zeiten wie diesen einfach mal daran erinnern, dass Menschlichkeit und Empathie möglich sind. Unter allen Umständen, in allen Situationen und von jeder/m Einzelnen. 

Die Ausstellung „Operation Shamrock“ ist seit heute in der Botschaft von Irland in Berlin zu sehen. 14 der mehr als 400 Kinder werden durch Portrait-Fotos und Texte vorgestellt.

Direkt nach dem II. Weltkrieg fanden deutsche Kinder bei irischen Gastfamilien Zuflucht. Kinder ohne Eltern oder mit nur einem Elternteil, Kinder, die akut von Hunger bedroht waren erlebten im Gastland eine unbeschwerte Zeit. Einige blieben für wenige Monate, manche für mehrere Jahre und 50 Kinder sind in Irland geblieben. Für sie wurde aus dem fremden Land eine neue Heimat. Für die meisten jedoch blieb es eine Fremde Heimat.

Über 400 irische Familien nahmen Kinder der verhassten Nazi-Deutschen auf. Sie erkannten eine Notlage und handelten. Das hat Größe.

Besitzen die heutigen Europäer die gleiche Größe? Gibt es Menschlichkeit und Empathie? Erkennen sie die Notlage der #Refugees? Und handeln sie? Erhalten die #Refugees die Chance, in einem fremden Land anzukommen? Bietet die EU wenigstens eine Fremde Heimat?

gabihelmchen_Fremde Heimat

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