Solidarität mit Griechenland – nie war sie so wichtig wie heute

gabihelmchen_Griechenland     Veröffentlicht am 03.07.2015

Vieles kann und will ich einfach nicht mehr hören und sehen und lesen. Die Regierungs-Weichgespülte-Berichterstattung war ist und bleibt unerträglich. Gut, dass es doch immer wieder auch andere Stimmen gibt. 

Meine uneingeschränkte Solidarität gilt Griechenland. Ich hoffe am Sonntag auf ein eindeutiges „nein“. Griechische WählerInnen haben den Mut gehabt, die jetzige Regierung zu wählen, dann wünsche ich Ihnen auch den Mut zu einem klaren „όχι“.

Denn:
Das Europa von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds IWF und Europäischer Zentralbank ist nicht mein Europa.

Dieser Satz ist nicht von mir, sondern von Jakob Augstein (s.u.), aber ich hätte es nicht besser sagen können. Ich hoffe, dass die GriechInnen den Junckers und Merkels am Sonntag die Rote Karte zeigen!

Aber die können wir den Junckers und Merkels auch selber zeigen, in dem wir die Petition Stand with Greece (s.u.) unterschreiben, sie teilen, E-Mails an die entsprechenden Herr- und Frauschaften versenden.

Solidarität mit Griechenland – nie war sie so wichtig wie heute!

Am 02.07.2015 betitelt Jakob Augstein seine Kolumne auf spiegel.de:

Referendum in Griechenland: Ich stimme mit Nein

Der Anfang der Kolumne:
Alexis Tsipras hat eine mutige und richtige Entscheidung getroffen. Griechenlands Verhandlungen mit den „Institutionen“ waren sinnlos geworden. Verarmt und entmündigt zur gleichen Zeit? Ohne Aussicht auf Besserung? Das war ein bisschen viel. Jetzt wehren sich die Griechen. Gut so! Das Europa von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds IWF und Europäischer Zentralbank ist nicht mein Europa.

Der Schluss der Kolumne:
Aber vielleicht gelingt den Griechen durch das Referendum am Sonntag genau das: den Kontinent mit jener Krankheit zu infizieren, die von der Macht des Geldes am meisten gefürchtet wird – Hoffnung.

Die Internetplattform AVAAZ startet am gleichen Tag die Petition:

Stand with Greece
This week, Greece could be forced to accept grinding and failed austerity policies, or be made to exit the Euro — causing chaos across Europe. Or we could help create the biggest people-powered push for social democracy ever, and pull this crisis back from the brink!

Ganz im Sinne von ¡No Pasarán!

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