Urban Knitting – braucht der Baum einen Schal?

gabihelmchen_urban-knitting04     Veröffentlicht am 24.10.2014     

Es gibt viele Wege und Arten, die eigene Umgebung zu verschönern. Neben dem Urban Gardening bietet auch das Urban Knitting Möglichkeiten, der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen. Das ist schön! Vor allem auch, weil es vollkommen (oder zu mindestens meistens) sinnfrei ist. 

Ob das kleine Bändchen an einem Straßenschild oder das gemeinschaftliche Umstricken einer Parkbank – der Phantasie sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Es gibt keinen tatsächlichen Mehrwert. Abgesehen von denjenigen Urban Knitters, die mit ihren Strick- und Häkelprodukten eine künstlerische oder auch politische Aussage machen wollen, sind die kleinen (oder auch größeren) selbstgemachten Teilchen genau das, was sie sind: kleine (oder auch größere) selbstgemachte Teilchen. Mehr nicht. Manchen gefällt’s, anderen nicht. Für manche ist es eine Freude für’s Auge, andere fühlen sich regelrecht belästigt. Die Menschen sind verschieden und die Reaktionen auf’s Urban Knitting eben auch. Mir selbst gefällt die Idee, etwas, was unhübsch ist, aufzuhübschen. Zum Beispiel ein langweiliges graues Regenfallrohr. Da finde ich einen bunten Klecks einfach gut. Freue ich mich jedes Mal, wenn ich daran vorbei komme. Das Ummanteln einer historischen Wasserpumpe halte ich für überflüssig, denn diese Pumpen sind schon schön. Und was ich gar nicht verstehe: Warum braucht ein Baum einen Schal? Ich glaube, das stört die Käfer und Vögel und vielleicht auch den Baum.

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